Bremer Neustadt

Vor einer Woche war ich in der Bremer Neustadt unterwegs, um ein wenig zu fotografieren und Locations zu entdecken. Leider war das Wetter nicht so gut und der Himmel bedeckt. Mit der Straßenbahn bin ich zur Duckwitzstrasse gefahren und habe dort meine Tour gestartet.

Ehemalige Lloyd Fabrikhalle

Der erste Punkt war Hügel, der sich in der sich an der Kreuzung A281 und B75 befindet (OSM). 

Am Ende der August-Drubbers-Strasse kommt man an ein unverschlossenes Tor, und kann dann den Hügel erklimmen. Die Aussicht ist leider unspektakulärer als ich gedacht hatte.

Aussicht Richtung Stadt

Richtung Südwesten hat man allerdings eine gute Sicht auf das ehemalige Lloyd Werksgelände an der Richard-Dunkel-Strasse. In der entgegengesetzten Richtung ist der Neustädter Güterbahnhof. Ich laufe hoch zur Neulander Strasse, und biege von dort aus auf den Güterbahnhof.

Spedition Unruh

Zuerst komme ich an der Spedition Unruh vorbei. Zur Spedition selbst habe ich nicht viel im Internet gefunden, 2012 war das Gebäude anscheinend durch Autonome besetzt, und wurde dann durch die Polizei geräumt. Heutzutage sieht man hier nur noch den Verfall.

gelbe Handschuhe

Folgt man weiter der Strasse, kommt man am Bahnhof Neustadt heraus, Das Backsteingebäude aus dem Jahre 1905 hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Jacques Weindepot ist wohl der Ankermieter, der dafür sorgt, dass nicht komplett alle Lichter ausgehen. Im Bahnhof. Eine richtige Bahnhofshalle gibt es nicht mehr, man kommt nur noch über einen langen Tunnel zu den Bahnsteigen. Die ehemalige Halle ist jetzt durch eine Wand abgetrennt, keine Ahnung was sich dahinter befindet.

Bahnhof Neustadt

An den Wänden befinden sich über Graffiti, ansonsten ist hier alles leer und tot. Die Bahnsteige vermitteln auch nicht gerade den Eindruck, als würden hier noch irgendwelche Züge halten.

Tunnel zum Bahnsteig

Ich laufe weiter Richtung Weser zur Stephanibrücke. Unterwegs komme ich an der Becks Brauerei und bin fasziniert von den vielen leeren Bierkisten.

leer Haake Beck Kisten

Auf, oder besser unter, der Stephanibrücke überquere ich die Weser, die viel Wasser führt.

Stephanibrücke

Auf der anderen Seite landet man direkt am Focke-Garten. Der Focke-Garten wurde in den 1950er Jahren auf dem Gelände (OSM) des zerstörten Fockemuseums angelegt. Es gibt noch ein Gewölbe des früher an dieser Stelle gestandenen Armenhauses und die äquatorparallele Sonnenuhr es Bildhauers August Tölken. Ansonsten ist der Park noch immer im Winterschlaf.

Sonnenuhr

Ich laufe weiter Richtung Wallanlagen und beende meine Tour am Stadtgraben.

mit leerem Kopf nickt sichs leichter

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