Kreta – Teil 1

Wir waren 10 Tage lang auf Kreta! Genauer gesagt, waren wir an der Nordküste Kretas im Ort Stalis. Aber von Anfang an. Wir sind am Freitagmorgen von Hannover aus zum Flughafen Nikos Kazantzakis (LGIR) geflogen, der gleich neben der Stadt Iraklion liegt. Der Flughafen ist recht klein und liegt direkt am Meer. Vom Flugzeug werden wir mit einem Bus zum Terminal gebracht. Die Koffer sind auch sehr zügig da und wir begeben uns zum Ausgang.

Kreta – Griechenland

Unser Hotel in Stalis liegt ca. 30 km vom Flughafen entfernt, wir brauchen allerdings eine gute Stunde, da wir noch 7 Hotels vorher anfahren. Der Reisebus quält sich durch die sehr engen Straßen von einem Hotel zum nächsten. Unser Hotel, das Karin Suites, liegt ca. 500m vom Strand entfernt an der Straße Richtung Malia. Das Hotel ist recht klein, und hat nur um die 35 Zimmer. An der Rezeption werden wir sehr freundlich begrüßt, und bekommen kalte Getränke und kühle feuchte Tücher mit Minze. Sehr angenehm. Da unser Zimmer noch nicht ganz fertig ist, werden wir zur Poolbar gebracht und mit Getränken versorgt. Das Zimmer ist nach einer dreiviertel Stunde fertig und unsere Koffer werden gebracht. Wir packen aus und machen uns auf zum Strand. Wir wollen die ersten Erkundigungen machen. Der Weg zum Strand herunter endet am Hotel Aktia.

Nun kann man die Agiou Ioanni nach rechts oder links schwenken. Wir laufen nach links und wollen an den Strand. Das ist gar nicht so einfach, da alles ziemlich zugebaut ist. Also laufen wir nochmal in die andere Richtung und finden einen schönen Strandabschnitt mit Liegen und Sonnenschirmen. Hier wollen wir uns Morgen breit machen. Zurück im Hotel geht es nach dem Abendessen an die Poolbar. Hier spielen zwei griechische Doubles der Amigos. Der Typ mit der kretischen Laouto spielt echt gut. Nach einer Weile geht es ins Bett, wir sind total platt.

Strand – Richtung Osten

Der nächste Tag. Wir stehen gegen 9:00 auf und gehen zum Frühstück. Das ist recht übersichtlich, dafür gibt es frisch zubereitete Pfannkuchen oder Omlett. Auf zum Strand! Am Strand knöpft uns der sehr freundliche Bademeister 5,-€ für zwei Liegen und Sonnenschirm ab. Am Strand ist recht starkte Brandung, der leichte Wind ist allerdings sehr angenehm. Schaut man den Strand entlang, liegt ein Staubschleier über den in der Sonnen bratenden Touristen. Der Sand ist durch die Sonnen wahnsinnig aufgeheizt.

Strand – Richtung Westen

Das Publikum auf den Nachbarliegen ist bunt gemischt, Holländer, Deutsche, Engländer und ein paar Russen. Alles ist sehr entspannt. Am frühen Abend gehen wir zurück zum Hotel. Wir ziehen uns um und gehen zum Abendessen. An der Poolbar gibt es noch paar Bierchen und Raki als Absacker. Ein Tag am Strand ist echt anstrengend…

Der letzte Baum von Stalis

Morgens beginnen wir den Tag mit Frühstück. Danach packen wir unsere Sachen für den Strand zusammen. Auf dem Weg zum Strand kaufen wir eine Luftmatraze (7,95 €). Läuft! An der nächsten Strassenkreuzung ist ein Fish Spa. Hier kann sich der gemeine Tourist die Füsse von Fischen beknabbern lassen.

Der Bademeister begrüsst uns und wir suchen uns einen schönen Platz. Heute ist richtig geiles Wetter. Es gibt tolle Wellen und ich freue mich über die Luftmatraze. Man kann schön auf ihr in der Brandung surfen.

Blickt man so über die Leute, die auf ihren Liegen braten, sieht man überall E-Book-Reader. Der Hardware scheinen die Temperaturen nicht viel auszumachen. Außerdem fallen viele Leute auf, die auf ihren Tablets im Internet surfen. Alle Strandbars bieten free Wifi an, und lasse ich den E-Book-Reader nach Netzen scannen, so werden mir an meinem ‘Liegeort’ 13 Accesspoints angezeigt. Wahrscheinlich ist die komplette Inselküste flächendeckend mit Wlan versorgt.

Stalis bei Tag

Ansonsten bin ich fasziniert von den Strandverkäufern. Das hier Sonnenbrillen oder Klammern (um die Handtücher auf den Liegen zu befestigen) verkauft werden kann ich ja noch nachvollziehen. Es kommt aber auch jemand vor bei, der hier griechische Stilleben zu verkaufen versucht. Er hat einen Pappkarton aus dem der Bilder in der Größe 60x40cm verkauft. Unglaublich! Wer kauft sowas hier am Strand? Der Typ kommt hier anscheinend jeden Tag vorbei. Ich komme nicht hinter sein Verkaufskonzept. Es werden Selfie-Sticks angeboten und man kann sich bunte Zöpfe einflechten lassen. Natürlich dürfen im Verkaufs-Portfolio die Massagen nicht fehlen. Logisch.

Höchste Quad-Dichte der Welt?

Für den nächsten Tag ist Hotelpool geplant. Ich stehe früh auf, um in guter alter deutscher Manier zwei Liegen am Pool durch Handtücher zu reservien. Feststellen muss ich allerdings, dass ich spät dran bin, eine Reihe ist schon belegt. Klischees sind dazu da erfüllt zu werden. Nachdem Frühstück liegen die anderen Gäste auch schon auf ihren Liegen und braten. Bei uns ist erstmal eincremen dran. Ich bin ja sowieso mehr der Schattenlieger. Der Pool ist angenehm. Die Poolbar bietet kühle Getränke. Gelegentlich werden kleine Leckerlis, Pizza, Kuchen, Eis serviert. So lässt es sich aushalten. Trotzdem fehlt irgendwie der Sand und die Brandung.

Stalis – Richtung Malis

Mir fallen zwei neue Hotelgäste auf, Japaner. Sie stehen vor dem Schild mit den Poolregeln und studieren sie als hätte der Tenno sie persönlich geschrieben. Später stellt sich heraus, dass es Deutsche sind. Irrtümer des Alltags.

Abends tauchen wir in das Nightlife von Stalis ein. Die Leuchtreklame brüllt einen an und auf den Straßen ist richtig was los. Die Bars bühlen für Kunden um die Wette. Wir lassen uns in der Beachcomber Cocktail Bar nieder. In der Bar gibt es gute Musik und gute Getränke. So kann man den Tag ausklingen lassen.

  • Fotoalbum Kreta auf Flickr

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