Pfingsten auf Helgoland

Wir waren Pfingsten auf der Insel Helgoland. Am Freitag sind wir mit der Nordwind von Wilhelmshaven aus, bei schönstem Kaiserwetter, gestartet. Um 9:00 haben wir die Schleuse passiert und haben kurz hinter den Molenköpfen die Segel gesetzt. Dann ging es mit gemächlich mit 5-6kn an der Ölpier und am JadeWeserPort vorbei. An der Kaye des JadeWeserPorts lagen keine Schiff, am Nordende haben sich aber die Offshore-Windpark-Leute breit gemacht und lagern dort Teile von Windrädern. Hinter Wangerooge kreuzen einige größere Pötte den Weg gen Helgoland, die Hamburg oder Bremerhaven anlaufen wollten.
Gegen 17:00 waren wir dann im Helgoländer Hafen hinter dem Seenotkreuzer Hannes Glogner fest. An der Nordkaje waren schon Partyzelte für die 80. Nordseewoche aufgebaut.
Abends sind dann noch einige Langzeitbelichtungen vom Hafen entstanden.

Helgoland bei Nacht

Am nächsten Tag haben wir dann die Insel erkundet. Solange die ganzen „Fleischdampfer“ noch nicht da sind, und die ganzen Tagestouristen die Insel bevölkern, ist Helgoland eigentlich ganz schön. Allerdings sind die Offshoreleute auch hier stark vertreten. Das Atoll Ocean Resort ist beispielsweise für die nächsten 10 Jahre an den Windparkbetreiber Wind MW vermietet.

Via Treppe ging es dann weiter auf das Oberland und weiter zur langen Anna.

Helgoland, Oberland

Der Lummenfelsen ist von den Vögeln gut besucht. Sie drängen sich dicht an den Felsen, die von den Vögeln ziemlich zugeschissen sind. Außerdem hört und riecht man die Vögel bevor man sie sieht…

Lummenfelsen

Da die Tagestouristen in immer größeren Wellen anlandeten, entschlossen wir uns noch zur Düne überzusetzen und dort den Nachmittag zu verbringen.  Auf den Fähren ist man nochmal dicht aneinander gedrängt. Zitat: „Wie auf einer Flüchtlingsfähre“. Die Überfahrt dauert nur ein paar Minuten und schon hat man wieder seine Ruhe.

Einflugschneise Flughafen Helgoland

Hier übrigens ein Bild der Einflugschneise, in der fast ein Badegast von einem einmotorigen Flugzeug erwischt wurde. Die Düne ist noch nicht so überlaufen von Touristen. Grund ist wahrscheinlich, dass die Touris einfach keine Zeit haben überzusetzen, da sie ja schließlich Fusel kaufen müssen.

Sehenswert sind die Robben, die jede Scheu vor den Menschen verloren haben und sich auf der Düne sonnen.

Robben auf der Düne

Im Dünenrestaurant gab es nach dem Umrunden noch ein kühles Bierchen, dann bin ich zurück zum Hafen. Der Rest der Gruppe hat sich noch am Strand gesonnt. Inzwischen waren auch die Segler der Regatta im Hafen:

Regattateilnehmer im Hafen

Die Segler haben im Hafen noch ordentlich gefeiert. Einige von ihnen waren angeblich morgens nicht „regattafähig“, da die Party im Festzelt wohl noch ganz gut war. Wir haben abends an Bord der Nordwind schön gegrillt und ein paar Bierchen getrunken. Eine kleinere Flasche Jägermeister des örtlichen Schiffsausrüsters wurde dann auch noch auf die Back gestellt.

Sonntag Morgen haben wir noch an der Tankpier Kraftstoff übernommen. Die Insel gilt bei Seglern als Tipp für billigen Sprit. Danach gibt es zurück nach Wilhelmshaven. Gegen 17:00 waren wir wieder im Marinemuseum fest.

Das Wochenende war sehr geil! Wir hatten echt viel Spass und das Wetter war der Knaller.

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